Uniarte - Experiment Kunst

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UNIARTE - EXPERIMENT KUNST ist ein zweijähriges EU-Projekt, das von der Universität für angeawndte Kunst Wien, der Technischen Universität Dortmund, dem Europabüro des Stadtschulrates Wien, dem Schulverwaltungsamt des Kreises Unna und dem regionalen Bildungsbüro Dortmund sowie insgesamt acht Schulen in den Partnerregionen in den Schuljahren 2009/2010 und 2010/2011 durchgeführt wurde. Dabei standen kreative Impulse für den kunstpädagogischen Alltag im Vordergrund.

Das Konzept

Lehrende/AbsolventInnen der Universitäten Dortmund und Wien bieten den teilnehmenden Partnerschaftsschulen kreative Projektworkshops mit unterschiedlichen künstlerischen und kulturellen Schwerpunkten an, die im Rahmen des Unterrichts stattfinden. In diesen Workshops wird die jeweils andere Partnerregion thematisch bearbeitet.
 
Die Besonderheit des Projektes ist, dass Lehrende/AbsolventInnen unterschiedlicher Studienrichtungen den Unterricht gemeinsam mit erfahrenen PädagogInnen vorbereiten und durchführen. Dadurch entsteht eine besondere Qualität im Kreativunterricht  und ein offener Diskurs zwischen den Unterrichtenden. Aufbauend auf den Aktivitäten in den Regionen wird ein gemeinsames Forschungsprojekt durchgeführt.
Lehrende und AbsolventInnen der Universität für angewandte Kunst Wien bieten so zum Beispielan den Partnerschulen Junior High School und NMS NÖ Modellschule Himburg Workshops mit ihren spezifischen Studienschwerpunkten (Design, Bühnengestaltung, Mediengestaltung und Management) an. Auch der Unterrichtsgegenstand "Zeitgenössischer Tanz" in der Unterrichtssprache Englisch, der bereits an einer der Partnerschulen etabliert ist, sowie andere Unterrichtsfächer aus dem Kreativbereich werden in das Projekt integriert. Angestrebt wird eine spartenübergreifende Produktion, die mehrere Bereiche (Tanz, bildende Kunst, Bühnenbild, Druckgrafi, Werbung u.v.m.) umfasst.
 

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An der TU Dortmund wird jedes Semester eine Studienveranstaltung konzipiert, die mit Schulen eine Projektwoche Kunst zum Rahmenthema Österreich/Wienan der Universität vorbereitet. Durchführende der Projektwochen sind Studierende mit den SchülerInnen und LehrerInnen. Ort ist der "Experimentierraum Kunst" in den Räumen der Universität Wien. Angestrebt werden intermediale Produktionen. Dadurch entstehen Produktionen, die jeweils eine Außenwahrnehmung der anderen Region darstellen. Deshalb besteht die Möglichkeit, die unterschiedlichen kulturellen Wahrnehmungsmodi in der Auseinandersetzung zu erforschen. In beiden Regionen werden quantitative und qualitative Untersuchungen geplant - mit dem Ziel, Selbst- und Fremdbilder der kulturellen Identität der jeweiligen Region darzustellen und Konsequenzen für die kulturelle Bildung zu ziehen. Die Weiterentwicklung der Konzepte zur kulturellen Bildung wird als eine europäische Zukunftsaufgabe verstanden.
 
In Bezug auf die Nachhaltigkeit übernehmen die Schulbehörden eine wichtige Rolle. Sie sind als Multiplikatoren mit großem Publikumskreis tätig und haben die Chance, Best-practice-Beispiele auf nationaler und europäischer Ebene zugänglich zu machen und als Modell für Kreativarbeit an Schulen zu etablieren. So kann zwischen den enzelnen Schulbehörden ein interkultureller Austausch mit langfristigen Kontakte entstehen.
 
In allen Kreativworkshops, die in Wien stattfinden, kommt als Unterrichtsmaterial Playmais zur Anwendung. Playmais ist hervorragend geeignet für dreidimensionale Darstellungen.
 

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